Alec Otto wurde 1974 in Süd-Afrika geboren und besuchte die Opernschule in Pretoria, wo er bis 1998 bei Prof. Eric Müller studierte. Bereits während dieser Zeit übernahm er kleinere Rollen an der Staatsoper Pretoria und am Stadttheater Rooderpoort. 1996 wurde er zu den Mozart-Festwochen nach Süd-West-Afrika eingeladen, wo er den Ersten Geharnischten in der "Zauberflöte" sang.

1999 kam der Tenor nach Deutschland. Hier setzte er zunächst seine Studien in Lübeck (Hochschule für Musik) und dann privat bei Elisabeth Werres fort. 2001 gab er unter der Leitung von Yakov Kreizberg und Amy Anderson sein deutsches Bühnendebüt mit 26 Jahre als Rodolfo (La Bohème) bei den Festspielen in Weikersheim. In 2002 gelang es Ihn Preisträger beim Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg zu sein, wo er mit den Dirigenten Jonas Alber und Christian Thielemann zusammenarbeitete. 


In Berlin konnte man ihn bereits als Jimmy Mahoney (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), als Mozart (Mozart und Salieri) und als Janácek (Tagebuch eines Verschollenen) erleben. 2005 gastierte er in mehreren Operettenkonzerten in Japan.


Zu Alec Ottos wichtigsten Partien gehören etwa Tamino (Die Zauberflöte), Rodolfo (La Bohème), Don José (Carmen), Erik (Der fliegender Holländer), Tom Rakewell (The Rake's Progress) oder die Titelrolle im Zarewitsch. Im Konzert sang er unter anderem den Tenorpart in Beethovens Neunter Sinfonie unter der musikalischen Leitung von Heinz Fricke zur Aufführung brachte.

In der Spielzeit 2006/2007 gehörte Alec Otto zum Ensemble der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, wo er bei den Schlossgartenfestspielen den Grafen Stanislaus (Vogelhändler) und im Haus den Sänger (Rosenkavalier) und Grafen Tassilo (Gräfin Mariza) übernommen hat. 


Seit 2007 ist der Tenor an der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH engagiert und feierte bereits dort Erfolg als Edwin (Die Csárdásfürstin). Die nächsten wichtigen Premieren für den Tenor sind unter anderem der Herzog (Eine Nacht in Venedig) und der Tenorpart in Dvoráks Requiem.